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Sicherheitsdatenblatt:

Sicherheitsdatenblatt gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH)  Kältemittel R-290                                                       

 Bezeichnung des Stoffs beziehungsweise des Gemischs.

Produktidentifikator Handelsname Propan Art-Nr(n).: 2712, 2715, 2716, 0067 Stoffname Propan INDEX-Nr. 601-003-00-5 EG-Nr. 200-827-9 REACH Registriernr. 01-2119486944-21 CAS-Nr. 74-98-6 1.2. Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs und Verwendungen, von denen abgeraten wird Identifizierte Verwendungen ! Bemerkung Nur für gewerbliche Anwender. Empfohlene(r) Verwendungszweck(e) Brenngas. Kältemittel (R-290). Chemischer Grundstoff. Treibgas. Laborreagenz. Prüfgas.

Notfallauskunft Giftinformationszentrum (Poison Control Centre) Mainz Telefon +49 6131 19240 Österreich: Vergiftungsinformationszentrale der Gesundheit Österreich GmbH, Tel.: +43 1 4064343 Schweiz: Schweizerisches Toxikologisches Informationszentrum (STIZ), Tel.: +41 44 251 51 51

Einstufung gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 [CLP/GHS] Gefahrenklassen und Gefahrenkategorien Gefahrenhinweise Einstufungsverfahren Flam. Gas 1 H220 Liquef. Gas H280 Gefahrenhinweise für physikalische Gefahren H220 Extrem entzündbares Gas. H280 Enthält Gas unter Druck; kann bei Erwärmung explodieren. Zusätzliche Hinweise Listenstoff (Verordnung (EG) Nr. 1272/2008, Anhang VI, Teil 3). 2.2. Kennzeichnungselemente Kennzeichnung gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 [CLP/GHS] GHS02 GHS04 Signalwort Gefahr Gefahrenhinweise für physikalische Gefahren H220 Extrem entzündbares Gas. H280 Enthält Gas unter Druck; kann bei Erwärmung explodieren.

 Sicherheitshinweise Prävention P210 Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen sowie anderen Zündquellenarten fernhalten. Nicht rauchen. Reaktion P377 Brand von ausströmendem Gas: Nicht löschen, bis Undichtigkeit gefahrlos beseitigt werden kann. P381 Bei Undichtigkeit alle Zündquellen entfernen. Lagerung P403 An einem gut belüfteten Ort aufbewahren. Gefahrbestimmende Komponenten zur Etikettierung Propan 2.3. Sonstige Gefahren ! Mögliche schädliche Wirkungen auf den Menschen und mögliche Symptome Kontakt mit der Flüssigkeit kann Kaltverbrennungen/Erfrierungen verursachen. Erstickend in hohen Konzentrationen. ! Besondere Gefahrenhinweise für Mensch und Umwelt Bei Gebrauch Bildung explosiver/leichtentzündlicher Dampf- Luftgemische möglich. Gas/Dämpfe sind schwerer als Luft. Sie können sich in geschlossenen Räumen ansammeln, insbesondere am Fußboden oder in tiefergelegenen Bereichen. Behälter steht unter Druck. Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung Dieser Stoff erfüllt nicht die PBT-/vPvB-Kriterien der REACH-Verordnung, Annex XIII.

 Zusammensetzung/ Angaben zu Bestandteilen 3.1. Stoffe ! Beschreibung Gehalt: > 99 % CAS-Nr. 74-98-6 Propan EG-Nr. 200-827-9 INDEX-Nr. 601-003-00-5 REACH Registriernr. 01-2119486944-21 

Erste-Hilfe-Maßnahmen 4.1. Beschreibung der Erste-Hilfe-Maßnahmen Allgemeine Hinweise Beschmutzte, getränkte Kleidung sofort ausziehen. Selbstschutz des Ersthelfers. Sofort ärztlichen Rat einholen. Nach Einatmen Den Betroffenen an die frische Luft bringen und ruhig lagern. Sofort Arzt hinzuziehen. Bei Atemstillstand Beatmung mit Beatmungsbeutel (Ambu-bag) oder Beatmungsgerät. Arzt rufen. Nach Hautkontakt Bei Berührung mit der Haut mit warmem Wasser abspülen. Bei Erfrierungen mit viel Wasser spülen. Kleidung nicht entfernen. Bei Kaltverbrennungen mindestens 15 Minuten mit lauwarmem (nicht heißem) Wasser spülen. Eventuell festgefrorene Kleidung zunächst belassen und gleichfalls mit lauwarmem Wasser abtauen. Steril abdecken. Arzt hinzuziehen. ! Nach Augenkontakt Einige Minuten lang unter Schutz des unverletzten Auges behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Sofort Arzt hinzuziehen. Nach Verschlucken Verschlucken wird nicht als möglicher Weg der Exposition angesehen. 4.2. Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen ! Hinweise für den Arzt / Mögliche Symptome Bewusstlosigkeit Atemnot Narkosezustand Übelkeit Benommenheit Schwindel Kontakt mit der Flüssigkeit kann Kaltverbrennungen/Erfrierungen verursachen. 4.3. Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung ! Hinweise für den Arzt / Behandlungshinweise Symptomatisch behandeln. Gegebenenfalls Sauerstoffbeatmung. Kreislauf überwachen.

 Maßnahmen zur Brandbekämpfung 5.1. Löschmittel ! Geeignete Löschmittel Löschpulver Kohlendioxid Wassersprühstrahl Ungeeignete Löschmittel Wasservollstrahl 5.2. Besondere vom Stoff oder Gemisch ausgehende Gefahren Im Brandfall Bildung von gefährlichen Gasen möglich. Bildung explosiver Gasgemische mit Luft. Bei Brand kann freigesetzt werden: Kohlenmonoxid (CO) Kohlendioxid (CO2) 5.3. Hinweise für die Brandbekämpfung Besondere Schutzausrüstung bei der Brandbekämpfung Unabhängiges Atemschutzgerät (Isoliergerät) verwenden. Vollschutzanzug tragen. ! Sonstige Hinweise Gefährdete Behälter mit Wassersprühstrahl kühlen. Einwirkung von Feuer kann Bersten / Explodieren des Behälters verursachen. Brand von ausströmendem Gas: Nicht löschen, bis Undichtigkeit gefahrlos beseitigt werden kann. Brandrückstände und kontaminiertes Löschwasser müssen entsprechend den örtlichen behördlichen Vorschriften entsorgt werden.

 Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung 6.1. Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstungen und in Notfällen anzuwendende Verfahren ! Nicht für Notfälle geschultes Personal Gebiet räumen. Personen fernhalten und auf windzugewandter Seite bleiben. Zündquellen fernhalten. ! Einsatzkräfte Personen in Sicherheit bringen. Personen aus dem Gebiet evakuieren und Zündquellen fernhalten, bis die gesamte ausgelaufene Flüssigkeit verdampft ist (Boden ist frei von Frost). Personenschutz durch Tragen von dichtschliessendem Chemie-Schutzanzug und umluftunabhängigen Atemschutz. Alle Zündquellen entfernen, wenn gefahrlos möglich. 6.2. Umweltschutzmaßnahmen Wenn möglich, Gasaustritt stoppen. Zündquellen beseitigen. Nicht in die Kanalisation/Oberflächenwasser/Grundwasser gelangen lassen. Eindringen in Kanalisation, Keller, Arbeitsgruben oder andere Orte, an denen die Ansammlung gefährlich sein könnte, verhindern. Undichte Druckgefäße gegebenenfalls unter Einsatz eines Bergungsbehälters in Sicherheit bringen. Gase/Dämpfe/Nebel mit Wassersprühstrahl niederschlagen. 6.3. Methoden und Material für Rückhaltung und Reinigung Für ausreichende Lüftung sorgen. Verdampfen lassen.

 Propan 2712, 2715, 2716, 0067 Seite 5/12 6.4. Verweis auf andere Abschnitte Sichere Handhabung: siehe Abschnitt 7 Entsorgung: siehe Abschnitt 13 Persönliche Schutzausrüstung: siehe Abschnitt 8 ! ABSCHNITT 7: Handhabung und Lagerung 7.1. Schutzmaßnahmen zur sicheren Handhabung ! Hinweise zum sicheren Umgang Nur in gut gelüfteten Bereichen verwenden. Produkt nur in geschlossenem System umfüllen und handhaben. Keine Erwärmung der Behälter über 50 °C. Nicht mit offenem Feuer erwärmen. Der Betriebsdruck im Gefäß darf den bei einer Temperatur von 50 °C auftretenden Sättigungsdampfdruck des reinen Produktes nicht überschreiten. Massnahmen gegen elektrostatische Aufladung treffen. Antistatisch ausgerüstete Werkzeuge verwenden. Für gute Raumbelüftung auch im Bodenbereich sorgen (Dämpfe sind schwerer als Luft). Gasflaschen gegen Umstürzen sichern. Die Ventilschutzeinrichtung muss korrekt befestigt sein. Die Ventilverschlußmutter oder der Verschlußstopfen (soweit vorhanden) muss korrekt befestigt sein. Ventile langsam öffnen um Druckstöße zu vermeiden. Rückströmung in den Gasbehälter verhindern. Eindringen von Wasser in den Gasbehälter verhindern. Kein Wasser auf Ventile, Flansche und andere Ausrüstungsteile. Spülen von Rohrleitungen und Armaturen mit inerten Gasen – ungeeignet: Wasser, Lösungsmittel. Behälter und Anlagen gut erden. Allgemeine Schutzmaßnahmen Gase/Dämpfe/Aerosole nicht einatmen. ! Hygienemaßnahmen Bei der Arbeit nicht rauchen, essen oder trinken. Vor den Pausen und bei Arbeitsende Hände waschen. ! Hinweise zum Brand- und Explosionsschutz Das Produkt ist entzündlich. Bildung explosiver Gasgemische mit Luft. Beachtung der allgemeinen Regeln des vorbeugenden betrieblichen Brandschutzes. Explosionsgeschützte Geräte/Armaturen und funkenfreie Werkzeuge verwenden. 7.2. Bedingungen zur sicheren Lagerung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten ! Anforderung an Lagerräume und Behälter In Originalverpackung dicht geschlossen halten. Lagerräume gut belüften. Nur Behälter verwenden, die speziell für den Stoff/das Produkt zugelassen sind. Geeignete Werkstoffe: Normalisierter Kohlenstoffstahl, vergüteter Legierungsstahl, Aluminiumlegierungen, austenitische Edelstähle. Ventile: geeignete Werkstoffe: Messing, Kupferlegierungen, Kohlenstoffstahl, Aluminiumlegierungen, austenitische Edelstähle. Weitere Werkstoffangaben siehe ISO 11114. Alle Vorschriften und örtlichen Erfordernisse an die Lagerung von Behältern müssen eingehalten werden. ! Zusammenlagerungshinweise Nicht zusammen mit selbstentzündlichen Stoffen lagern. Nicht zusammen mit entzündbaren Flüssigkeiten oder entzündbaren Feststoffen lagern. Nicht zusammen mit Futtermitteln lagern. Nicht zusammen mit explosiven Stoffen lagern. Nicht zusammen mit ansteckungsgefährlichen Stoffen lagern. Sicherheitsdatenblatt gemäß

 Nicht zusammen mit radioaktiven Stoffen lagern. Nicht zusammen mit akut toxischen Flüssigkeiten oder akut toxischen Feststoffen lagern. Nicht zusammen mit Lebensmitteln lagern. Nicht zusammen mit Oxidationsmitteln lagern. ! Weitere Angaben zu den Lagerbedingungen Die Ventilschutzeinrichtung muss korrekt befestigt sein. Nur im Originalbehälter bei einer Temperatur von nicht über 50 °C aufbewahren. Behälter dicht geschlossen halten und an einem kühlen, gut gelüfteten Ort aufbewahren. Gasflaschen gegen Umstürzen sichern. Vor Hitze schützen. Lagerklasse 2A Brandklasse C 7.3. Spezifische Endanwendungen ! Empfehlung(en) bei bestimmter Verwendung Keine weiteren Empfehlungen. ! ABSCHNITT 8: Begrenzung und Überwachung der Exposition/Persönliche Schutzausrüstungen 8.1. Zu überwachende Parameter ! Bestandteile mit arbeitsplatzbezogenen, zu überwachenden Grenzwerten CAS-Nr. Bezeichnung Art [mg/m3] [ppm] Spitzenb. Bemerkung 74-98-6 Propan AGW, 8 Stunden 1800 1000 Kurzzeit 7200 4000 4(II) TRGS 900, DFG, Deutschland 74-98-6 Propan MAK, 8 Stunden 1800 1000 Kurzzeit 7200 4000 SUVA, Schweiz 74-98-6 Propan MAK, 8 Stunden 1800 1000 Kurzzeit 3600 2000 GKV, Austria 8.2. Begrenzung und Überwachung der Exposition ! Atemschutz Atemschutz bei hohen Konzentrationen. Umluftunabhängiges Atemgerät für Notfälle bereithalten. Keine Filtergeräte verwenden. Atemschutz gemäß EN 137. Bei Rettungs- und Instandhaltungsarbeiten in Lagerbehältern umluftunabhängiges Atemschutzgerät wegen Erstickungsgefahr durch Verdrängung des Luftsauerstoffs verwenden. Handschutz Handschuhe aus Leder Schutzhandschuhe gemäß EN 374. Schutzhandschuhe gemäß EN 388. ! Augenschutz Schutzbrille nach EN 166, bei erhöhter Gefährdung zusätzlich Gesichtsschutzschild. ! Sonstige Schutzmaßnahmen Sicherheitsschuhe mit Stahlkappe (Klasse S3) Körperbedeckende Arbeitskleidung, bei erhöhter Gefährdung chemikalienbeständiger Schutzanzug. Geeignete technische Steuerungseinrichtungen Produkt nur in geschlossenem System umfüllen und handhaben. Technische Lüftung (lokale Absaugung).

Physikalische und chemische Eigenschaften 9.1. Angaben zu den grundlegenden physikalischen und chemischen Eigenschaften Aussehen Gasförmig / druckverflüssigt. Farbe farblos Geruch süßlich Geruchsschwelle nicht bestimmt Wichtige Angaben zum Gesundheits- und Umweltschutz sowie zur Sicherheit Wert Temperatur bei Methode Bemerkung pH-Wert nicht anwendbar Siedepunkt -42,1 °C 1013 hPa Schmelzpunkt -187,7 °C Flammpunkt -104 °C closed cup Verdampfungsgeschwindi gkeit nicht anwendbar Entzündbarkeit (fest) nicht anwendbar Entzündbarkeit (gasförmig) entzündbar. Zündtemperatur 470 °C Selbstentzündungstemper atur 537 °C Untere Explosionsgrenze 1,7 Vol-% Obere Explosionsgrenze 10,8 Vol-% Dampfdruck 8270 hPa 20 °C Relative Dichte 1,874 kg/m3 15 °C 1 bar Dampfdichte 1,55 Luft = 1 Löslichkeit in Wasser 75 mg/l 20 °C Löslichkeit / Andere löslich in organischen Lösemitteln Verteilungskoeffizient nOctanol/Wasser (log P O/W) 2,36

 

Wert Temperatur bei Methode Bemerkung Zersetzungstemperatur nicht anwendbar Viskosität nicht anwendbar Oxidierende Eigenschaften. Keine Explosive Eigenschaften Keine 9.2. Sonstige Angaben Dämpfe sind schwerer als Luft.

 

Stabilität und Reaktivität 10.1. Reaktivität Siehe Abschnitt „Möglichkeit gefährlicher Reaktionen“. 10.2. Chemische Stabilität Stabil unter den empfohlenen Bedingungen bei Verwendung und Lagerung (Siehe Abschnitt 7). 10.3. Möglichkeit gefährlicher Reaktionen Bildung explosiver Gasgemische mit Luft. Heftige Reaktionen mit Luft und Oxidationsmitteln. 10.4. Zu vermeidende Bedingungen Bildung explosiver Gasgemische mit Luft. Wärmequellen / Hitze – Berstgefahr. Zündquellen. Kontakt mit offenen Flammen, glühenden Metalloberflächen, etc. 10.5. Unverträgliche Materialien ! Zu vermeidende Stoffe Luft, Oxidationsmittel. 10.6. Gefährliche Zersetzungsprodukte Bei sachgemäßer Handhabung und Lagerung sind uns keine gefährlichen Zersetzungsprodukte bekannt. Thermische Zersetzung Bemerkung Keine Zersetzung bei bestimmungsgemässer Verwendung.

 Toxikologische Angaben 11.1. Angaben zu toxikologischen Wirkungen Akute Toxizität/Reizwirkung/Sensibilisierung Wert/Bewertung Spezies Methode Bemerkung Sicherheitsdatenblatt gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH) Druckdatum 09.01.2019 Überarbeitet 09.01.2019 (D) Version 9.0 Propan 2712, 2715, 2716, 0067 Seite 9/12 Wert/Bewertung Spezies Methode Bemerkung LD50 Akut Oral Studie technisch nicht durchführbar. LD50 Akut Dermal Studie technisch nicht durchführbar. LC50 Akut Inhalativ > 800000 ppm (15 min) Ratte(männl./weibl.) Reizwirkung Haut Studie technisch nicht durchführbar. Reizwirkung Auge Studie technisch nicht durchführbar. Sensibilisierung Haut Studie technisch nicht durchführbar. Sensibilisierung Atemwege Test aus wissenschaftlichen Gründen nicht notwendig. Subakute Toxizität – Karzinogenität Wert Spezies Methode Bewertung Subchronische Toxizität NOAEC 4000 ppm (28 d) Ratte (männl./weibl.) OECD 422 Keine Wirkungen von toxikologischer Bedeutung. Einatmen (Inhalation) 6 h/d, 7 d/w Mutagenität Ratte Keine experimentellen Hinweise auf Genotoxizität in vitro und in vivo vorhanden. Einatmen (Inhalation). ReproduktionsToxizität NOAEC 12000 ppm Ratte (männl./weibl.) OECD 422 Keine Hinweise auf fruchtschädigende Eigenschaften. Einatmen (Inhalation). 6 h/d, 7 d/w Karzinogenität Test aus wissenschaftlichen Gründen nicht notwendig. ! Spezifische Zielorgan-Toxizität (einmalige Exposition) Der Stoff oder das Gemisch ist gemäß GHS-Kriterien nicht als spezifisch zielorgantoxisch bei einmaliger Exposition eingestuft. ! Spezifische Zielorgan-Toxizität (wiederholte Exposition) Der Stoff oder das Gemisch ist nicht als spezifisch zielorgantoxisch bei wiederholter Exposition gemäß GHS Kriterien eingestuft.

 

Aspirationsgefahr Nicht anwendbar auf Gase und Gasgemische. ! Erfahrungen aus der Praxis Kann Erfrierungen verursachen. Gase wirken erstickend. Einatmen verursacht narkotische Wirkung/Rausch.

 

Umweltbezogene Angaben 12.1. Toxizität Ökotoxische Wirkungen Wert Spezies Methode Bewertung Fisch LC50 49,9 mg/l (96 h) Fisch QSAR Daphnie LC50 69,43 mg/l (48 h) Daphnie QSAR Alge EC50 19,37 mg/l (96 h) Alge QSAR 12.2. Persistenz und Abbaubarkeit Eliminationsgrad Analysenmethode Methode Bewertung Physikochemische Abbaubarkeit Bei Normaltemperatur sehr leicht flüchtiges oder gasförmiges Produkt, das in die Atmosphäre gelangen kann. Eliminationstest nicht anwendbar. Biologische Abbaubarkeit 100 % (16 d) leicht abbaubar 12.3. Bioakkumulationspotenzial Aufgrund des Verteilungskoeffizienten n-Octanol/Wasser (log P O/W) ist eine Anreicherung in Organismen nicht zu erwarten. 12.4. Mobilität im Boden hohe Mobilität. Adsorption im Boden ist nicht zu erwarten. Wegen seiner hohen Volatilität ist es unwahrscheinlich, dass das Produkt Boden- oder Wasserverschmutzung verursacht. 12.5. Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung Dieser Stoff erfüllt nicht die PBT-/vPvB-Kriterien der REACH-Verordnung, Annex XIII. 12.6. Andere schädliche Wirkungen ODP: 0 GWP: 3 Allgemeine Hinweise Freisetzung in die Umwelt vermeiden. ! ABSCHNITT 13: Hinweise zur Entsorgung 13.1. Verfahren der Abfallbehandlung Abfallschlüssel Abfallname 16 05 04* gefährliche Stoffe enthaltende Gase in Druckbehältern (einschließlich Halonen) Mit Stern (*) markierte Abfälle gelten als gefährliche Abfälle im Sinne der Richtlinie 2008/98/EG über gefährliche Abfälle.

 

Empfehlung für das Produkt Als gefährlichen Abfall entsorgen. Empfehlung für die Verpackung Ortsbewegliche Druckgeräte (leer, Restdruck): An den Lieferanten / Hersteller zurückgeben. ! Angaben zum Transport ADR/RID IMDG IATA-DGR 14.1. UN-Nummer 1978 1978 1978 14.2. Ordnungsgemäße UN Versandbezeichnung PROPAN PROPANE Propane 14.3. Transportgefahrenklassen 2.1 2.1 2.1 14.4. Verpackungsgruppe – – – 14.5. Umweltgefahren Nein Nein Nein 14.6. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Verwender Die in den Abschnitten 6, 7 und 8 des Sicherheitsdatenblattes aufgeführten Schutzmaßnahmen müssen beachtet werden. 14.7. Massengutbeförderung gemäß Anhang II des MARPOL-Übereinkommens 73/78 und gemäß IBC-Code nicht anwendbar Keine Beförderung als Massengut gemäß IBC-Code. Landtransport ADR/RID (GGVSEB) Gefahrzettel 2.1 Tunnelbeschränkungscode B/D Klassifizierungscode 2F Seeschiffstransport IMDG (GGVSee) EmS: F-D, S-U Lufttransport ICAO/IATA-DGR Cargo aircraft only: Package max. 150 kg. ! ABSCHNITT 15: Rechtsvorschriften 15.1. Vorschriften zu Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz/spezifische Rechtsvorschriften für den Stoff oder das Gemisch Sonstige EU-Vorschriften Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH), Anhang XVII Nr. 40. Richtlinie 2012/18/EU zur Beherrschung der Gefahren schwerer Unfälle mit gefährlichen Stoffen. VOC Richtlinie VOC Gehalt >99,9 % 20 °C 8270 hPa

 

Nationale Vorschriften ! Hinweise zur Beschäftigungsbeschränkung Beschäftigungsbeschränkungen für Jugendliche beachten (§ 22 JArbSchG, Deutschland). Unzulässigkeit von Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen für schwangere und stillende Frauen (§§ 11 u. 12 MuSchG, Deutschland) beachten. Sonstige Vorschriften, Beschränkungen und Verbotsverordnungen zu beachten: TRBS 3145 / TRGS 745 „Ortsbewegliche Druckgasbehälter – Füllen, Bereithalten, innerbetriebliche Beförderung, Entleeren“ zu beachten: TRGS 407 „Tätigkeiten mit Gasen – Gefährdungsbeurteilung“ (Deutschland) zu beachten: TRGS 510 „Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern“ (Deutschland). DGUV Regel 100 – 500 „Betreiben von Arbeitsmitteln“ – Kapitel 2.26 „Schweißen, Schneiden und verwandte Verfahren“ DGUV Vorschrift 79 „Verwendung von Flüssiggas“ (Deutschland). Wassergefährdungsklasse – Bekanntmachung des Umweltbundesamtes v. 01.08.2017 (BAnz AT 10. 08.2017 B5) nwg – nicht wassergefährdend Technische Anleitung (TA) Luft Bemerkungen Kapitel 5.2.5 „Organische Stoffe“ TA Luft Störfallverordnung Störfallverordnung, Anhang I „Anwendbarkeit der Verordnung“: Stoffliste Nr. 2.1 15.2. Stoffsicherheitsbeurteilung Die in den Abschnitten 6, 7 und 8 des Sicherheitsdatenblattes aufgeführten Schutzmaßnahmen müssen beachtet werden. Eine Stoffsicherheitsbeurteilung wurde für diesen Stoff durchgeführt. Ein Expositionsszenario (ES) ist nicht erforderlich. ! ABSCHNITT 16: Sonstige Angaben Empfohlene Verwendung und Beschränkungen Bestehende nationale und lokale Gesetze bezüglich Chemikalien sind zu beachten. Weitere Informationen Alle Angaben des Sicherheitsdatenblattes beziehen sich auf den reinen Stoff. Die Angaben stützen sich auf den heutigen Stand unserer Kenntnisse und dienen dazu, das Produkt im Hinblick auf die zu treffenden Sicherheitsvorkehrungen zu beschreiben. Sie stellen keine Zusicherung von Eigenschaften des beschriebenen Produktes dar. Änderungshinweise: „!“ = Daten gegenüber der Vorversion geändert. Vorversion: 8.0 ! Quellen der wichtigsten Daten Für die Erstellung dieses Sicherheitsdatenblattes wurden Informationen unserer Lieferanten sowie Daten aus der „Datenbank registrierter Stoffe“ der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) verwendet.

 

SICHERHEITSDATENBLATT R290 Code: TR290 Sicherheitsdatenblatt gemäß Verordnung (EG) 2015/830 Versionsnummer 4 – Druckdatum: 13.05.2019 Page 1 von 8 1. Bezeichnung des Stoffs beziehungsweise des Gemischs und des Unternehmens 1.1 Produktidentifikator Handelsname chemische Beschreibung R290 Propan, C3H8 Nr. CAS: 74-98-6 Nr. CE: 601-003-00-5 Nr. REACH: 01-2119486944-21-XXXX chemische Formel: C3H8 1.2 Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs und Verwendungen, von denen abgeraten wird Verwendung des Stoffs/des Gemischs Kältemittel für Kühlschränke und kleinere Kälteanlagen. Gebrauch Kältemittelgas für die Kälte- und Klimaanlagen-Systeme Anwendung Industriell und Berufs 1.3 Einzelheiten zum Lieferanten, der das Sicherheitsdatenblatt bereitstellt 1.4 Notrufnummer Giftnotrufzentralen Nationale +39 0382 24444 24 h / 24 h 2. Mögliche Gefahren 2.1 Einstufung des Stoffs oder Gemischs Gefahrenbezeichnungen: F+ – Hochentzündlich R-Sätze: Hochentzündlich GHS-Einstufung Gefahrenkategorien: Entzündbare Gase: Entz. Gas 1 Gase unter Druck: Verflüssigtes Gas Gefahrenhinweise: Extrem entzündbares Gas. Enthält Gas unter Druck; kann bei Erwärmung explodieren. 2.2 Kennzeichnungselemente Piktogramme GHS04 GHS02 Signalwort Gefahr. Achtung. Gefahrenhinweise H220 Extrem entzündbares Gas. H280 Enthält Gas unter Druck; kann bei Erwärmung explodieren. Sicherheitshinweise P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. P210 Von Hitze/Funken/offener Flamme/heißen Oberflächen fernhalten. Nicht rauchen. P377 Brand von ausströmendem Gas: Nicht löschen, bis Undichtigkeit gefahrlos beseitigt werden kann. P381 Alle Zündquellen entfernen, wenn gefahrlos möglich. P403 An einem gut belüfteten Ort aufbewahren. P410 Vor Sonnenbestrahlung schützen. REFRIGERANT BOYS S.R.L. Corso XX Settembre 21052 – Busto Arsizio VA tel: +39 329 1858456 mail: service@refrigerantboys.it SICHERHEITSDATENBLATT R290 Code: TR290 Sicherheitsdatenblatt gemäß Verordnung (EG) 2015/830 Versionsnummer 4 – Druckdatum: 13.05.2019 Page 2 von 8 Sicherheitsratschläge S2 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. S9 Behälter an einem gut gelüfteten Ort aufbewahren. S16 Von Zündquellen fernhalten – Nicht rauchen. 2.3 Sonstige Gefahren Bei unzureichender Belüftung und/oder durch Gebrauch Bildung explosionsfähiger/leichtentzündlicher Gemische möglich. Die Dämpfe des Produktes sind schwerer als Luft und können sich am Boden, in Gruben, Kanälen und Kellern in höherer Konzentration sammeln. Da die Gase nur wenig toxisch sind, stehen im Vordergrund Verbrennungserscheinungen beim Kontakt mit dem austretenden Flüssiggas. Beim Einatmen hoher Konzentrationen des Gases können gesundheitsschädliche Wirkungen durch den verringerten Sauerstoffanteil auftreten. Erstickend in hohen Konzentrationen. 3. Zusammensetzung/Angaben zu Bestandteilen 3.1 Stoffe Summerformel Konzentration CAS-Nr. CE-Nr. REACH-Nr. Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 und Richtlinie 67/548/EWG Propan > 97% 74-98-6 200-827-9 01-2119486944-21-XXXX Flam. Gas 1, H220 Press. Gas (Liq), H280 F+ ; R12 Weitere Informationen finden Sie in den Abschnitten 8, 11, 12 und 16. 4. Erste-Hilfe-Maßnahmen Allgemeine Hinweise: Ersthelfer: Auf Selbstschutz achten! 4.1 Beschreibung der Erste-Hilfe-Maßnahmen Nach Einatmen Betroffene an die frische Luft bringen. Betroffene in Ruhelage bringen und warm halten. Sofort Arzt hinzuziehen. Ist die Atmung unregelmäßig oder ist Atemstillstand eingetreten, künstliche Beatmung vornehmen. Nach Hautkontakt Mit reichlich Wasser abwaschen. Kontaminierte Kleidung wechseln. Bei Kälteschäden durch Kontakt mit Flüssiggas kontaminierte Kleidung aufschneiden und vorsichtig entfernen. Mit der Haut verbackene Kleidung zunächst belassen. Spülung der kältegeschädigten Bezirke mit warmem (nicht heißem) Wasser. Bewegungsverbot (nicht reiben). Steriles Abdecken, Schutz vor weiterem Wärmeverlust. Sofort Arzt hinzuziehen. Nach Augenkontakt Sofort vorsichtig und gründlich mit Augendusche oder mit Wasser spülen. Bei Erfrierungen durch direkten Kontakt mit aus dem Druckbehälter austretendem Flüssiggas evtl. getragene Kontaktlinsen zunächst belassen. Augenarzt aufsuchen. Nach Verschlucken Wird nicht als möglicher Expositionsweg angesehen. 4.2. Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen Erfrierungen und Verbrennungen bei Kontakt mit verflüssigtem Produkt. Beim Einatmen des konzentrierten Gases: Sauerstoffmangel. Symptome bei massiver Exposition: Bewusstlosigkeit, Atemnot, Erregung, Kopfschmerz, Übelkeit, Benommenheit, Schwindel. 5. Maßnahmen zur Brandbekämpfung 5.1 Löschmittel Geeignete Löschmittel Wasser. alkoholbeständiger Schaum. Kohlendioxid (CO2). Löschpulver. Ungeeignete Löschmittel Wasservollstrahl. 5.2 Besondere vom Stoff oder Gemisch ausgehende Gefahren Brennbar. Dämpfe können mit Luft ein explosives Gemisch bilden. Erhitzen führt zu Druckerhöhung und Berstgefahr. Im Brandfall können entstehen: Kohlenmonoxid. Kohlendioxid (CO2) 5.3 Hinweise für die Brandbekämpfung Im Brandfall: Umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät verwenden. Vollschutzanzug. SICHERHEITSDATENBLATT R290 Code: TR290 Sicherheitsdatenblatt gemäß Verordnung (EG) 2015/830 Versionsnummer 4 – Druckdatum: 13.05.2019 Page 3 von 8 Zusätzliche Hinweise Zum Schutz von Personen und zur Kühlung von Behältern im Gefahrenbereich Wassersprühstrahl Einsetzen Für weitere Informationen, siehe unter Abschnitt 10. 6. Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung 6.1 Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstungen und in Notfällen anzuwendende Verfahren Gebiet räumen. Ungeschützte Personen fernhalten. Alle Zündquellen entfernen. Für ausreichende Lüftung sorgen. Siehe unter Abschnitt 7 “Handhabung und Lagerung“ und 8 “Begrenzung und Überwachung der Exposition/Persönliche Schutzausrüstungen”. 6.2 Umweltschutzmaßnahmen Produkt nicht unkontrolliert in die Umwelt gelangen lassen. Wenn möglich, Gasaustritt stoppen. Alle Zündquellen entfernen. Nicht in die Kanalisation oder Gewässer gelangen lassen. Nicht in den Untergrund/Erdreich gelangen lassen 6.3 Methoden und Material für Rückhaltung und Reinigung Den betroffenen Bereich belüften. Nur funkenfreies Werkzeug verwenden. 6.4 Verweis auf andere Abschnitte Für weitere Informationen, siehe unter Abschnitt 7, 8 und 13. 7. Handhabung und Lagerung 7.1 Schutzmaßnahmen zur sicheren Handhabung Hinweise zum sicheren Umgang Nur in gut gelüfteten Bereichen verwenden. Maßnahmen gegen elektrostatische Aufladungen treffen. Nur antistatisch ausgerüstetes (funkenfreies) Hinweise zum Brand- und Explosionsschutz Hochentzündlich. Von Zündquellen fernhalten – Nicht rauchen. Dämpfe können mit Luft ein explosives Gemisch bilden Hygienemaßnahmen Vor den Pausen und bei Arbeitsende Hände waschen. Bei der Arbeit nicht essen und trinken. Bei der Arbeit nicht rauchen 7.2 Bedingungen zur sicheren Lagerung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten Anforderungen an Lagerräume und Behälter Originalverpackung dicht geschlossen halten. Behälter an einem kühlen, gut gelüfteten Ort aufbewahren. Von Zündquellen fernhalten. Zusammenlagerungshinweise Nicht zusammen lagern mit: selbstentzündlichen, brennbaren, explosiven, ansteckungsgefährlichen, radioaktiven, giftigen, oxidierend wirkenden Stoffen Weitere Angaben zu den Lagerbedingungen Druckgasflaschen gegen Umstürzen sichern. Die Ventilschutzeinrichtung, Ventilschlußmutter oder der Ventilstopfen (sofern vorhanden) müssen korrekt befestigt sein. Lagertemperatur: <50°C. 7.3 Spezifische Endanwendungen Kältemittel für Kühlschränke und kleinere Kälteanlagen. 8. Begrenzung und Überwachung der Exposition/Persönliche Schutzausrüstungen 8.1 Zu überwachende Parameter OEL (Arbeitsplatzgrenzwert): Keine Daten verfügbar Bezeichnung CAS-Nr. TLV-TWA zu überwachende parameter Schriftart Jahr Propan 74-98-6 8 h 2500 ppm 4300 mg/m³ AGCIH 2001 DNEL und DMEL: Es liegen keine Angaben vor. PNEC: Es liegen keine Angaben vor. SICHERHEITSDATENBLATT R290 Code: TR290 Sicherheitsdatenblatt gemäß Verordnung (EG) 2015/830 Versionsnummer 4 – Druckdatum: 13.05.2019 Page 4 von 8 8.2 Begrenzung und Überwachung der Exposition Nur bei ausreichender Lüftung verarbeiten versehen werden. Eine ausreichende Lüftung sichergestellt. Die Verwendung von flammensicherer anti-statischer Schutzkleidung in Betracht ziehen. Standard EN ISO 14116 – Flammenhemmende Materialien. Standard EN ISO 1149-5 – Schutzkleidung: Elektrostatische Eigenschaften. Beim Umgang mit Druckgasflaschen / Druckbehältern Sicherheitsschuhe tragen. Standard EN ISO 20345 – Persönliche Schutzausrüstung – Sicherheitsschuhe. 8.2.2 Individuelle Schutzmaßnahmen, zum Beispiel persönliche Schutzausrüstung a) Augen-/Gesichtsschutz Schutzbrille mit Seitenschutz tragen. Schutzbrille mit Seitenschutz oder Vollschutzbrille tragen wenn Umfüllarbeiten oder An-und Abschließtätigkeiten ausgeführt werden. Standard EN 166 – Persönlicher Augenschutz. b) Hautschutz i) Hautschutz Gegen Verletzungen beim Hantieren mit Druckgasflaschen sowie gegen Erfrierungen durch sich schnell entspannendes Gas, Lederhandschuhe verwenden Schutzhandschuhe. ii) Sonstige Schutzmaßnahmen Schwer entflammbare Arbeitskleidung. EN ISO 14116 Schutzkleidung – Schutz gegen Flammen – Materialien, Materialkombinationen und Kleidung mit begrenzter Flammenausbreitung. EN ISO 1149-5 Schutzkleidung – Elektrostatische Eigenschaften. Schutzstiefel: Schutzstiefel antistatisch tragen. EN ISO 20345 Persönliche Schutzausrüstung – Sicherheitsschuhe. c) Atemschutz Nur in Ausnahmesituationen, z.B. bei unbeabsichtigter Stofffreisetzung, bei Instandhaltungsarbeiten in Lagerbehältern oder im Brandfall erforderlich: Umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät (Isoliergerät) (DIN EN 133). 8.2.3. Begrenzung und Überwachung der Umweltexposition In Übereinstimmung mit branchenüblichen Hygiene- und Sicherheitsvorschriften verwenden. Freisetzung in die Umwelt vermeiden. 9. Physikalische und chemische Eigenschaften 9.1 Angaben zu den grundlegenden physikalischen und chemischen Eigenschaften a) Aussehen Flüssiggas Farbe Farblos b) Geruch Geruchlos d) pH-Wert Nicht anwendbar e) Schmelzpunkt/Gefrierpunkt – 189,7° C f) Siedebeginn und Siedebereich – 42,1°C g) Flammpunkt – 104° C h) Verdampfungsgeschwindigkeit (Äther= 1) Nicht anwendbar i) Entzündbarkeit (fest, gasförmig) Nicht anwendbar j) obere/untere Entzündbarkeits- oder Explosionsgrenzen Keine Daten verfügbar k) Dampfdruck 1370 Pa max l) Dampfdichte 0,507 Kg/l @ 15 °C m) relative Dichte Keine Daten verfügbar n) Löslichkeit in Wasser [g/L] Keine Daten verfügbar o) Verteilungskoeffizient n-Oktanol/Wasser Keine Daten verfügbar p) Selbstentzündungstemperatur > 400 °C q) Zersetzungstemperatur Keine Daten verfügbar r) r) Viskosität Keine Daten verfügbar s) explosive Eigenschaften Keine Daten verfügbar t) oxidierende Eigenschaften Keine Daten verfügbar SICHERHEITSDATENBLATT R290 Code: TR290 Sicherheitsdatenblatt gemäß Verordnung (EG) 2015/830 Versionsnummer 4 – Druckdatum: 13.05.2019 Page 5 von 8 9.2 Sonstige Angaben Explosionsgrenzen 2,4 – 9,5% Vol. Löslichkeit (andere Substanzen) löslich in Etere, Etanol und Chloroform Leitfähigkeit Keine Daten verfügbar Mischbarkeit Keine Daten verfügbar VOC ≥ 90 % (EU,CH, USA) 10. Stabilität und Reaktivität 10.1 Reaktivität Keine gefährliche Reaktivität unter normalen Umgebungsbedingungen. 10.2 Chemische Stabilität Stabil unter normalen Bedingungen. 10.3 Möglichkeit gefährlicher Reaktionen Kann mit brandfördernden Stoffen heftig reagieren. Kann mit Luft ein explosionsfähiges Gemisch bilden. 10.4 Zu vermeidende Bedingungen Hitze, Funken, offene Flamme und andere Zündquellen vermeiden. Maßnahmen gegen elektrostatische Aufladungen treffen. Nicht rauchen 10.5 Unverträgliche Materialien Luft, oxidationsmittel. 10.6 Gefährliche Zersetzungsprodukte Unter normalen Bedingungen bei Verwendung und Lagerung werden gefährliche Zersetzungsprodukte nicht erzeugt. 11. Toxikologische Angaben 11.1 Angaben zu toxikologischen Wirkungen a) akute Toxizität Toxische Wirkungen des Produkts sind nicht bekannt Inhalation LC50: > 800000 ppm 15 minuten Ratte Oral Keine Daten verfügbar Skin Keine Daten verfügbar b) Ätz-/Reizwirkung auf die Haut Keine Auswirkungen des Produktes bekannt c) schwere Augenschädigung/-reizung Keine Auswirkungen des Produktes bekannt d) Sensibilisierung der Atemwege/Haut Es liegen keine Hinweise auf Sensibilisierung vor e) Keimzell-Mutagenität Keine Auswirkungen des Produktes bekannt f) Karzinogenität Keine CMR Eigenschaften bekannt j) Aspirationsgefahr Erstickend in hohen Konzentrationen. Einatmen verursacht narkotische Wirkung/Rausch. Zusätzliche Hinweise Hohe Konzentrationen können zu Ersticken führen. Sie können Herzrhythmusstörungen auslösen, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Ohrensausen, Benommenheit, Sehstörungen oder Atemnot begleitet wird. SICHERHEITSDATENBLATT R290 Code: TR290 Sicherheitsdatenblatt gemäß Verordnung (EG) 2015/830 Versionsnummer 4 – Druckdatum: 13.05.2019 Page 6 von 8 12. Umweltbezogene Angaben 12.1 Toxizität Stunden –Fisch LC50: 49,90 mg/l 96 h Daphnia Magna EC50: 27,10 mg/l 48 h Algae EC50: 11,90 mg/l 72 h 12.2 Persistenz und Abbaubarkeit Der Stoff ist bio-abbaubar. Persistenz unwahrscheinlich. 12.3 Bioakkumulationspotenzial Aufgrund des niedrigen logKow-Wertes (log Kow <4) ist eine Bioakkumulation des Stoffes nicht zu erwarten. 12.4 Mobilität im Boden Wegen seiner hohen Volalität ist es unwahrscheinlich, dass dasProdukt Boden-oder Wasserverschmutzung verursacht. 12.5 Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung Dieser Stoff erfüllt nicht die Kriterien für eine Einstufung als PBT oder vPvB 12.6 Andere schädliche Wirkungen Ozonabbaupotenzial ODP (R-11) = 0 Prozess Globales Erwärmungspotential GWP (CO2=1) = 3 13. Hinweise zur Entsorgung 13.1. Verfahren der Abfallbehandlung Allgemeine Information Nicht in Bereichen ablassen, wo das Risiko der Bildung eines explosionsfähigen Gas/Luft-Gemisches besteht. Nicht in die Kanalisation, Keller, Arbeitsgruben und ähnliche Plätze, an denen die Ansammlung des Gases gefährlich werden könnte, ausströmen lassen. Entsorgungsmethoden Entsorgung des Behälters nur durch den Lieferanten. Bei Einleitung, Behandlung und Entsorgung alle zutreffenden abfallrechtlichen Vorschriften einhalten. Europäische AbfallcodesBehälter Produkt 16 05 04*: Gefährliche Stoffe enthaltende Gase in Druckbehältern (einschließlich Halonen), die gefährliche Stoffe enthalten. Verpackung 15 01 11*: Verpackungen aus Metall, die gefährliche feste poröse Matrix (z,B. Asbest) enthalten, einschließlich geleerter Druckbehältnisse. Empfehlung Entsorgung gemäß den behördlichen Vorschriften und Nationalen. 14. Angaben zum Transport 14.1 UN-Nummer 14.2 Ordnungsgemäße UN-Versandbezeichnung UN 1978 Propan Gefahrenklasse ADR/RID, IMDG, IATA/ICAO 2.1 Entzündbare Gase SICHERHEITSDATENBLATT R290 Code: TR290 Sicherheitsdatenblatt gemäß Verordnung (EG) 2015/830 Versionsnummer 4 – Druckdatum: 13.05.2019 Page 7 von 8 Transport im Straßen (ADR) / Eisenbahnverkehr (RID) 14.3. Transportgefahrenklassen Klassifizierungscode Gefahr-Nr 2.1 2F 23 14.4. Verpackungsgruppe Verpackungsanweisung n.a. P200 14.5. Umweltgefahren Nein Tunnelbeschränkungscode B/D: Beförderungen in Tanks: Durchfahrt verboten durchTunnel der Kategorien B und D. Transport im Luftverkehr (IATA-ICAO) 14.3. Transportgefahrenklassen Unterklasse 2 2.1 14.4. Verpackungsgruppe Passagier-und Frachtflugzeug Nur Frachtflugzeug n.a. Verboten 200 14.5. Umweltgefahren Nein Transport im Seeverkehr (IMDG) 14.3. Transportgefahrenklassen Unterklasse Notfall Plan (EmS) 2 2.1 F-C, S-U 14.4. Verpackungsgruppe Verpackungsanweisung P200 14.5. Umweltgefahren Nein 14.6.Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Verwender Möglichst nicht in Fahrzeugen transportieren, deren Laderaumnicht von der Fahrerkabine getrennt ist. Der Fahrer muss die möglichen Gefahren der Ladung kennen und er muss wissen, was bei einem Unfall oder Notfall zu tun ist. Gasbehälter vor dem Transport sichern. Ausreichende Lüftung sicherstellen. 14.7.Massengutbeförderung gemäß Anhang II des MARPOL-Übereinkommens 73/78 und gemäß IBC-Code Nicht anwendbar. 15. Rechtsvorschriften 15.1 Vorschriften zu Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz/spezifische Rechtsvorschriften für den Stoff oder das Gemisch Ozonabbaupotenzial ODP (R-11) = 0 Prozess Globales Erwärmungspotential GWP (CO2=1) = 3 EU-Verordnungen Verordnung (EG) Nr. 517/2014 Seveso Richtlinie 96/82/EG: Angeführt 15.2 Stoffsicherheitsbeurteilung Eine Stoffsicherheitsbeurteilung (CSA) wurde erstellt. 16. Sonstige Angaben Dieses Sicherheitsdatenblatt wurde in Übereinstimmung mit der EU-Richtlinie in Kraft gemacht. Voller Wortlaut der R- und H-Sätze in Abschnitt 2 und 3 H220 Extrem entzündbares Gas. H280 Enthält Gas unter Druck; kann bei Erwärmung explodieren. P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. P210 Von Hitze/Funken/offener Flamme/heißen Oberflächen fernhalten. Nicht rauchen. P377 Brand von ausströmendem Gas: Nicht löschen, bis Undichtigkeit gefahrlos beseitigt werden kann. SICHERHEITSDATENBLATT R290 Code: TR290 Sicherheitsdatenblatt gemäß Verordnung (EG) 2015/830 Versionsnummer 4 – Druckdatum: 13.05.2019 Page 8 von 8 P381 Alle Zündquellen entfernen, wenn gefahrlos möglich. P403 An einem gut belüfteten Ort aufbewahren. P410 Vor Sonnenbestrahlung schützen. Voller Wortlaut der S-Sätze in Abschnitt 2 S2 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. S9 Behälter an einem gut gelüfteten Ort aufbewahren. S16 Von Zündquellen fernhalten – Nicht rauchen. Voller Wortlaut der EUH-Sätze in Abschnitt 2 und 3 Flam. Gas 1 Entzündbare Gase, Kategorie 1 Press. Gas (Liq.) Gase unter Druck: Verflüssigtes Gas F+; R12 Hochentzündlich Historische Version 4 Version 3 Version 2 Version 1 Änderungen : 05/2019 Änderungen: 11/2015 Änderungen : 05/2015 Änderungen : 03/2011 b) Abkürzungen und Akronyme ADR Für den Transport gefährlicher Güter auf der Strasse (aufgrund der Originalsprache in Französisch abgekürzt mit ADR) CAS Chemical Abstracts Service (Registrierungsnummer) CE /EC EU-Kommission CLP Classification, Labelling, Packaging (Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen) CSA Chemical Safety Assessment (Stoffsicherheitsbeurteilung) DNEL Derived No Effect Level (Abgeleitete Expositionshöhe ohne Beeinträchtigung) DMEL Derived Minimum Effect Level (Abgeleitete Konzentration mit minimalen Auswirkungen) LC50 Lethal Concentration 50% (Tödliche Konzentration 50%) EmS Emergency Schedule (Notfall Plan) GWP Global Warming Potential (Treibhauspotenzial) HCFC Fluorchlorkohlenwasserstoff (FCKW) HFC Fluorwasserstoff (FKW) IATA International Aviation Transport Association (Internationale Vereinigung für Luftfahrttransport) IBC-code Internationaler Code für den Bau und die Ausrüstung von Schiffen zur Beförderung gefährlicher Chemikalien als Massengut ICAO International Civil Aviation Organization (Internationale Zivilluftfahrt-Organisation) IMDG code International Maritime Dangerous Goods code (Internationaler Code für gefährliche Güter im Seeverkehr) Log Kow Verteilungskoeffizient n-Oktanol/Wasser ODP Ozone Depletion Potential (Ozonabbaupotenzial) OEL Occupational Exposure Limit (Arbeitsplatzgrenzwert) PBT Persistent, Bioaccumulative, Toxic (persistent, bioakkumulativ, giftig) PNEC Predicted No Effect Concentration (Abgeschätzte Nicht-Effekt-Konzentration) REACH Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe RID Internationale Eisenbahnbeförderung gefährlicher Güter SCBA Supplied Air Respirators (gelieferten Luft Atemschutzgerät) TLW Threshold Limit Value (Maximale Arbeitsplatz-Konzentration, MAK-Wert) TWA Time Weighted Average (Zeitgewichteter Mittelwert) UE / EU Europäische Union VOC Volatile Organic Compound (Flüchtige organische Verbindungen) vPvB very Persistent very Bioaccumulative (sehr Persistent sehr Bioakkumulierbar) Haftungshinweis Die in diesem Sicherheitsdatenblatt gemachten Angaben sollen das Produkt im Hinblick auf die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen beschreiben. Sie dienen nicht dazu, bestimmte Eigenschaften zuzusichern und basieren auf dem heutigen Stand unserer Kenntnisse. Die vorstehenden Angaben in diesem Sicherheitsdatenblatt basieren auf unseren derzeitigen Kenntnissen und Erfahrungen und beschreiben das Produkt im Hinblick auf Sicherheitserfordernisse. Die Angaben sind in keiner Weise als Beschreibung der Beschaffenheit der Ware (Produktspezifikation) anzusehen. Eine vereinbarte Beschaffenheit oder die Eignung des Produktes für einen konkreten Einsatzzweck kann aus unseren Angaben im Sicherheitsdatenblatt nicht abgeleitet werden. Etwaige Schutzrechte sowie bestehende Gesetze und Bestimmungen sind vom Empfänger unseres Produktes in eigener Verantwortung zu beachten. 

Isobutan: Kältemittel R600a

 

Kältemittel: R600a

Sicherheitsdatenblatt gemäß (EG) Nr. 203-448-7 Seite von 5 Datum/überarbeitet am: 29.11.2006 Version: 5.1 Produkt: nButan / R600a 1. Stoff/Zubereitungs- und Firmenbezeichnung 1.1. Bezeichnung des Stoffes oder der Zubereitung Produktname: n-Butan, unter Druck verflüssigt Synonyme: R600a Summenformel : C4 H10 1.2. Verwendung des Stoffs/der Zubereitung Empfohlener Anwendungsbereich: Nicht bekannt 1.3.

2. Mögliche Gefahren Einstufung Hochentzündlich. Gefahrenhinweise für Mensch und Umwelt Verflüssigtes Gas Kontakt mit der Flüssigkeit kann Kaltverbrennungen/Erfrierungen verursachen. 3. Zusammensetzung/Angaben zu Bestandteilen Stoff/Zubereitung: Stoff Zusammensetzung/Information über Bestandteile CAS-Nr.: 106-97-8 EG-Nr. (EINECS): 203-448-7 Enthält keine anderen Komponenten oder Verunreinigungen, die die Einstufung dieses Produktes beeinflussen. 4. Erste-Hilfe-Maßnahmen Einatmen Hohe Konzentrationen können Ersticken verursachen. Symptome können Verlust der Bewegungsfähigkeit und des Bewußtseins sein. Das Opfer bemerkt das Ersticken nicht. In niedrigen Konzentrationen können narkotische Effekte entstehen. Symptome können Schwindelgefühl, Kopfschmerz, Übelkeit und Koordinationsstörungen sein. Das Opfer ist unter Benutzung eines umluftunabhängigen Atemgerätes in frische Luft zu bringen. Warm und ruhig halten. Arzt hinzuziehen. Bei Atemstillstand künstliche Beatmung. Haut- und Augenkontakt Bei Kontakt mit der Flüssigkeit: Mindestens 15 Minuten mit Wasser spülen. Arzt hinzuziehen. Verschlucken Verschlucken wird nicht als möglicher Weg der Exposition angesehen. 5. Maßnahmen zur Brandbekämpfung Spezielle Risiken Einwirkung von Feuer kann Bersten / Explodieren des Behälters verursachen. Gefährliche Verbrennungsprodukte Durch unvollkommene Verbrennung kann Kohlenstoffmonoxid entstehen. Geeignete Löschmittel Alle bekannten Löschmittel können benutzt werden. Spezielle Verfahren Wenn möglich, Gasaustritt stoppen. Behälter entfernen oder mit Wasser aus geschützter Position kühlen. Ausströmendes brennendes Gas nur löschen, wenn es unbedingt nötig ist. Eine spontane explosionsartige Wiederentzündung ist möglich. Jedes andere Feuer löschen. Spezielle Schutzausrüstung für die Feuerwehr In geschlossenen Räumen umluftunabhängiges Atemgerät benutzen. 6. Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen Beim Betreten des Bereiches umluftunabhängiges Atemgerät benutzen, sofern nicht die Ungefährlichkeit der Atmosphäre nachgewiesen ist. Gebiet räumen. Für ausreichende Lüftung sorgen. Zündquellen beseitigen. Umweltschutzmaßnahmen Versuchen, den Produktaustritt zu stoppen. Eindringen in Kanalisation, Keller, Arbeitsgruben oder andere Orte, an denen die Ansammlung gefährlich sein könnte, verhindern. Reinigungsmethoden Den Raum belüften. Personen aus dem Gebiet evakuieren und Zündquellen fernhalten, bis die gesamte ausgelaufene Flüssigkeit verdampft ist (Boden ist frei von Frost). 7. Handhabung und Lagerung Handhabung und Lagerung Ausrüstung zuverlässig erden. Eindringen von Wasser in den Gasbehälter verhindern. Vor dem Einleiten von Gas Ausrüstung luftfrei spülen. Rückströmung in den Gasbehälter verhindern. Nur solche Ausrüstung verwenden, die für dieses Produkt und den vorgesehenen Druck und Temperatur geeignet ist. Im Zweifelsfall den Gaselieferanten konsultieren. Von Zündquellen, einschließlich elektrostatischen Entladungen, fernhalten. Bedienungshinweise des Gaselieferanten beachten. Flaschen vor Umfallen sichern. Bei der Lagerung von oxidierenden Gasen und anderen brandfördernden Stoffen fernhalten. Behälter bei weniger als 50°C an einem gut gelüfteten Ort lagern. 8. Begrenzung und Überwachung der Exposition/persönliche Schutzausrüstung Zulässiger Expositionswert Werttyp Wert Bemerkung TLV (ACGIH) 800 ppm ACGIH 1995 – 1996 Deutschland – MAK 1.000 ppm TRGS 900 Persönliche Schutzmaßnahmen Augen, Gesicht und Haut vor Flüssigkeitsspritzern schützen. Physikalische und chemische Eigenschaften Allgemeine Angaben Aussehen: Farbloses Gas Geruch: Süßlich. Geringe Warnwirkung bei niedrigen Konzentrationen. Meistens Odoriermittel zugesetzt. Wichtige Angaben zum Gesundheits- und Umweltschutz sowie zur Sicherheit Molare Masse: 58 g/mol Schmelzpunkt: -138 °C Siedepunkt: -0,5 °C Kritische Temperatur: 152 °C Zündtemperatur: 365 °C Explosionsgrenzen (Vol.% in Luft): 1,5 %(V) – 8,5 %(V) Relative Dichte, gasf. (Luft=1): 2,1 Relative Dichte, flüssig (Wasser=1): 0,6 Dampfdruck bei 20 °C: 2 bar Löslichkeit in Wasser (mg/l): 88 mg/l Sonstige Angaben Gas/Dämpfe sind schwerer als Luft. Sie können sich in geschlossenen Räumen ansammeln, insbesondere am Fußboden oder in tiefergelegenen Bereichen. 10. Stabilität und Reaktivität Stabilität und Reaktivität Kann mit Luft ein explosionsfähiges Gemisch bilden. Kann mit brandfördernden Stoffen heftig reagieren. 11. Toxikologische Angaben Akute Toxizität Toxische Wirkungen des Produkts sind nicht bekannt. 12. Umweltspezifische Angaben Allgemeines Es sind keine schädlichen Wirkungen des Produkts auf die Umwelt bekannt. 13. Hinweise zur Entsorgung Allgemeines Nicht an Plätzen ablassen, wo das Risiko der Bildung eines explosionsfähigeen Gas/Luft-Gemisches besteht. Nicht verbrauchtes Gas mit einem geeigneten Brenner mit Flammenrückschlagsicherung verbrennen. Nicht in die Kanalisation, Keller, Arbeitsgruben und ähnliche Plätze, an denen die Ansammlung des Gases gefährlich werden könnte, ausströmen lassen. Rückfrage beim Gaselieferanten, wenn eine Beratung nötig ist. EAK Nr. 16 05 05 14. Angaben zum Transport ADR/RID Klasse: 2 Klassifizierungscode: 2F Kennzeichnungsnummer und Bezeichnung UN 1011 Butan UN 1011 Butane Gefahrzettel: 2.1 Gefahrnummer: 2.1 Kennzeichnungsnummer und Bezeichnung UN 1011 Butane Gefahrzettel: 2.1 Verpackungsanweisung: P200 EmS: FD,SU IATA Klasse: 2.1 Kennzeichnungsnummer und Bezeichnung UN 1011 Butane Gefahrzettel: 2.1 Verpackungsanweisung: P200 Weitere Transport-Informationen Möglichst nicht in Fahrzeugen transportieren, deren Laderaum nicht von der Fahrerkabine getrennt ist. Der Fahrer muß die möglichen Gefahren der Ladung kennen und er muß wissen, was bei einem Unfall oder Notfall zu tun ist. Gasflaschen vor dem Transport sichern. Das Flaschenventil muß geschlossen und dicht sein. Die Ventilverschlußmutter oder der Verschlußstopfen (soweit vorhanden) muß korrekt befestigt sein. Die Ventilschutzeinrichtung (soweit vorhanden) muß korrekt befestigt sein. Ausreichende Lüftung sicherstellen. Geltende Vorschriften beachten. 15. Vorschriften Nummer in Anhang I der Direktive 67/548 601-004-00-0 EG-Einstufung: F+; R12 Kennzeichnung – Symbole: F+ Hochentzündlich. – Hinweise auf die besonderen Gefahren R12 Hochentzündlich. – Sicherheitsratschläge S9 Behälter an einem gut gelüfteten Ort aufbewahren. S16 Von Zündquellen fernhalten – Nicht rauchen. Vorschriften-Informationen Berufsgenossenschaftliche Vorschriften (BGV) Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) Wassergefährdungsklasse Nicht wassergefährdend nach VwVwS vom 17. 5. 99. 16. Sonstige Angaben Alle nationalen/örtlichen Vorschriften beachten. Es ist sicherzustellen, daß die Mitarbeiter das Brandrisiko beachten. Das Risiko des Erstickens wird oft übersehen und muß bei der Unterweisung der Mitarbeiter besonders hervorgehoben werden. Bevor das Produkt in irgendeinem neuen Prozeß oder Versuch benutzt wird, sollte eine sorgfältige Studie über die Materialverträglichkeit und die Sicherheit durchgeführt werden.Die Angaben sind keine vertraglichen Zusicherungen von Produkteigenschaften. Sie stützen sich auf den heutigen Stand der Kenntnisse. Merkblätter gefährliche Arbeitsstoffe Hommel: Handbuch der gefährlichen Güter Linde Sicherheitshinweise Senkrechte Striche am linken Rand weisen auf Änderungen gegenüber der vorangehenden Version hin. Die vorstehenden Angaben in diesem Sicherheitsdatenblatt basieren auf unseren derzeitigen Kenntnissen und Erfahrungen und beschreiben das Produkt im Hinblick auf Sicherheitserfordernisse. Die Angaben sind in keiner Weise als Beschreibung der Beschaffenheit der Ware (Produktspezifikation) anzusehen. Eine vereinbarte Beschaffenheit oder die Eignung des Produktes für einen konkreten Einsatzzweck kann aus unseren Angaben im Sicherheitsdatenblatt nicht abgeleitet werden. Etwaige Schutzrechte sowie bestehende Gesetze und Bestimmungen sind vom Empfänger unseres Produktes in eigener Verantwortung zu beachten.